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THEATER FÜR ALLE

relevant - engagiert - witzig
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queer papa queer

Performance mit Puppe

Einen Vater, der abhaut – das kennt man. Ein Vater, der beim Abhauen Länder- und Systemgrenzen überwindet ist schon seltener. Ein Vater, der vom Osten in den Westen flüchtet und seiner in der DDR zurück gelassenen Tochter sein ganzes Leben lang sein Coming Out als schwuler Mann nicht eingestehen will, nicht offenbaren kann, ist Thema von queer Papa queer. Das Stück ist eine biografische Recherche mit Objekten, Dokumenten und Puppen und zugleich eine Zeitreise in die Lebenswelt homosexueller und bisexueller Männer in der DDR und dem Niemandsland zwischen den Systemen. Ein Stück über Angst, über Mut, über Lebensfreude und Repression. Ein Parcours auch über eigene Unsicherheiten.

Spiel: Ute Kahmann 
Komposition, Live-Musik: Felix Kroll
Regie: Heike Scharpff 
Ausstattung, Puppenbau: Stephan Rätsch (mit Ideen von: Denise Puri, Raman Zaya)
Projektion: Raman Zaya
Dramaturgie: Tom Mustroph

PREMIERE: Fr. 15.11.2019 20 Uhr Schaubude Berlin, Greifswalder Strasse 81-84, 10405 Berlin
weitere Vorstellungen: Sa. 16.11, 20 Uhr & So. 17.11.2019, 19 Uhr, 1.2.2020, 20 Uhr
Tickets unter: ticket@schaubude.berlin oder Tel. 030.4234314

Konzept & Produktion: Kahmann & Scharpff GbR
Unterstützt von: Schwules Museum, Schaubude Berlin
gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur und dem Bezirksamt Pankow, Abt. Kultur