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THEATER FÜR ALLE

relevant - engagiert - witzig
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verschleppt jung ohne ich – wywiezli sama nic ja

eine performative Begehung des ehemaligen KZ-Außenlagers von Ravensbrück in Eberswalde

KANALTHEATER, Erinnerungsort, Am Bahnhof Eisenspalterei Eberswalde

April 2016

Jugendliche aus Polen und Deutschland untersuchen den Ort, an dem vor über 70 Jahren Deutsche im NS-Regime 800 Frauen aus Polen, Italien und anderen Ländern gedemütigt und ausgebeutet haben.

Jugendliche aus Polen und Deutschland untersuchen den Ort, an dem vor über 70 Jahren Deutsche im NS-Regime 800 Frauen aus Polen, Italien und anderen Ländern gedemütigt und ausgebeutet haben. Sie lassen sich dabei von relevanten Fragen leiten: Was erzählt uns der Ort, an dem bis heute zwei Baracken stehen? Wie können wir mit den Geschichten der Überlebenden umgehen und sie weiter erzählen? Was hat das mit uns heute zu tun?

Gemeinsam mit den Zuschauenden wird der Ort begangen. Dabei es werden Momente des Schreckens, aber auch des Überlebenswillens, geschildert. Originaltexte der Überlebenden dieses Lagers dienen als Textgrundlage für die Entwicklung dieser Performance.

Mit / Udział biorą:

Abdirahman Mohamoud Aden, Pia Bestritzki, Zoë Clift, Izabela Grempka, Richard Kettner,

Laura Kubitzke, Oliwia Kurnik, Jacqueline Sophie Pawliczek, Rahel Thomé, Marlena Wessollek, Paulina Wujko, Natalia Zielińska

Band/kapela:

Franziska Brose, Cathrin Clift,  Stefan Neubacher, Paweł Pawłowski, Ansgar Tappert

Künstlerisches Team /zespуł:

  • Regie/reżyseria: Heike Scharpff
  • Text & Dramaturgie / tekst & dramaturgia: Ewa Czerwiakowski
  • Raum & Bühnenbild / przestrzeń & scenografia: Andreas Knitz
  • Video/wideo: Moritz Springer
  • Sound & Musik / dźwięk i muzyka: Ansgar Tappert
  • Produktion / produkcja: Kai Jahns
  • Videotechnik: Matthias Ameis
  • Assistenz/asystentka: Sarah Pollnow
  • Bühnenbau / współpraca techniczna: Carsten Jess
  • Transport: Marian Caban

KANALTHEATER, ein Projekt des Eberswalder Zentrums für demokratische Kultur, Jugendarbeit & Schule e.V., Das Projekt wird gefördert von der Stiftung EVZ „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, der Flick-Stiftung und  der Stadt Eberswalde.

Presse:

„Die Jugendlichen führen auf deutsch und polnisch, hochkonzentriert, in einem bemerkenswert klaren Tonfall. Kein Hass mehr – Nie ma juz nienawiszi – das wurde zum Motto der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen als sie den Ort ihrer Leiden auf Einladung der „Exil-Leute“ vor 10 Jahren besuchten. Die Jugendlichen übernahmen es in ihre Performance. In ihrer Aufführung wird es Realität – und Aufforderung: an Eberswalde, aber auch an alle, die frei atmen wollen.“ (Ambros Waibel, taz, 11.4.2016)