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THEATER FÜR ALLE

relevant - engagiert - witzig
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aktuelle Produktionen

Versprochen ist versprochen
ein Theater- und Kneipenabend 27.9.2019 Homberg/ Efze 2./3./4.10. Uckermärkische Bühnen Schwedt
Steffi Biest
Aus mir mach ihr keine Primel in eurem Vorgarten! Premiere 26.10.2019, 19 Uhr Theaterzentrale Eberswalde
queer papa queer
Performance mit Puppe/ Premiere: 15.11.2019 Schaubude, Berlin Vorstellungen: 16.11., 20 Uhr/ 17.11., 19 Uhr Schaubude, Berlin

community

Theaterarbeit in der Community, im Gemeinwesen, mit unterschiedlichsten Menschen einer Gemeinde, hat sich in den letzten Jahren als eine Linie meiner Theaterarbeit herauskristallisiert. Das mit Kolleg*innen gegründete Kanaltheater in Eberswalde/ Brandenburg ist dafür Hauptschaffens-Schwerpunkt. Wir bearbeiten dort aktuelle gesellschaftliche Themen mit Menschen aus möglichst vielen gesellschaftlichen Gruppen. Gemeinsam fragen wir uns: Wo kommen wir her? Wie wollen wir leben? Die Abende verbinden Unterhaltung mit aktuellen Fragestellungen für Menschen aller gesellschaftlichen Gruppen.

Community-Theaterarbeit bzw. Bürgertheater habe ich aber auch am Theater Oberhausen sowie in freien Arbeiten in Frankfurt/ Main schon realisiert und bin dafür auch als Gastregisseurin zu 'haben'!

"Denn jede Stimme zählt gleich viel in diesem Konzert, das ein genaueres Bild aktueller gesellschaftlicher Befindlichkeiten liefert, als jede Klassikerinszenierung, ohne dabei die  nötige Distanz, die das Theater jeder Art der Darstellung abverlangt zu verlieren." (Gerald Siegmund zu besitznichtbesitz, FAZ, 2004

Mandy kehrt zurück
KLÄSH OF KLÄNS PREMIERE: 22.08.2019
Asche im Haus
KLÄSH OF KLÄNS Premiere 21.06.2019
Anatomie eines Aufstands – Kohlhaas
KANALTHEATER, Halle 33 (Kranbau), Eberswalde Premiere:  September 2017
Gulliver unter uns
KANALTHEATER, Exil Eberswalde Juli 2016
Die Welt ist in Gefahr – Rettung naht aus Eberswalde
Open Air Trash Punk Disko Theater KANALTHEATER, Exil Eberswalde Juli 2015
Jackie B.
Ein Leben in Extremen Theater Oberhausen März 2012
Die heilige Gaby des SVKE
Punkrocktheater - openair Exil Eberswalde: August 2014 Ballhaus Ost Berlin:  April 2015
PUNK A GONNY
Punkrocktheater EXIL Eberswalde September 2013
Attacke Alter!
Eine theatrale Vorbereitung auf die Gesellschaft der 100-jährigen. Theater Oberhausen Mai 2010
patchwork heimat
Eine Theatertanzproduktion mit Bewohner*innen der Siedlung Taunusblick/ Frankfurt-Zeilsheim September 2009
besitznichtbesitz
eine Performance mit Obdachlosen und Wohlhabenden TAT im Bockenheimer Depot, Frankfurt

ortsspezifisch

Meine ortsspezifischen Performances entstehen durch die aktuellen Gegebenheiten sowie die Geschichte des jeweiligen Ortes. Besonders inspiriert mich dabei die Idee der Schichten an Geschichte, die wie ein Pergamentpapier (Palimpsest) immer neu überschrieben werden. Der Boden hat Geschichte & Erinnerung gespeichert, der Boden ist Träger vieler Schichten von Geschichten. Insbesondere die Lücken im urbanen Kontext werfen Fragen nach Geschichten auf und laden dazu ein, sie zu erforschen. Einer solchen Forschungsreise folgten wir bei der performativen Begehung des Außenlagers des KZ Ravensbrück in Eberswalde. Ebenso beim großen ortsspezifischen Projekt TATORT LÜCKE gemeinsam mit dem Museum Eberswalde.

TATORT LÜCKE
www.tatortluecke.de
Gulliver unter uns
KANALTHEATER, Exil Eberswalde Juli 2016
verschleppt jung ohne ich – wywiezli sama nic ja
eine performative Begehung des ehemaligen KZ-Außenlagers von Ravensbrück in Eberswalde KANALTHEATER, Erinnerungsort, Am Bahnhof Eisenspalterei Eberswalde April 2016

partizipativ

Wie können wir die Zuschauer*innen so beteiligen, dass sie wirklich Freude daran haben? Bei einigen Arbeiten ist dies nun gelungen. Im großen Community-Theaterabend '2038 - die große Freiheit' waren die Menschen in Gruppen unterwegs und konnten das zukünftige Leben ohne Arbeit ausprobieren. Bei CASH BURN CIRCUS Tauschten sich Menschen an Tischen über ihre Erinnerungen an die Anfänge des Internets ebenso aus wie über ihre Phantasien für die Zukunft.

Bei VERSPROCHEN IST VERSPROCHEN werden Fragen eines demokratischen Gesellschaft an Kneipentischen diskutiert. Durch Theater ins Gespräch kommen.

Versprochen ist versprochen
ein Theater- und Kneipenabend 27.9.2019 Homberg/ Efze 2./3./4.10. Uckermärkische Bühnen Schwedt
2038 – die große Freiheit
KANALTHEATER, Exil Eberswalde Juli 2018
CASH BURN CIRCUS
eine performative Zeitreise durch die New Economy   Zukunftspavillon, Rathenowplatz/ Goetheplatz, Frankfurt/ Main; Oktober 2016

recherchiert / dokumentarisch

Viele der in freien Theaterzusammenhängen entstandenen Theaterarbeiten sind durch Recherche entstanden. In Auseinandersetzung mit Dramaturg*innen, Bühnenbildner*innen und Schauspieler*innen wird das Material verdichtet und in eine Form gebracht. Im idealen Fall somit auf eine neue Ebene gehoben.

Ein Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Frauenbiographien, an welche die Zuschauer eigene Erfahrungen anknüpfen können. Damit möchte ich zu politischem und feministischem Handeln anregen.

mapping susan
basis Frankfurt/  Ballhaus Ost/ German Stage Service Marburg November 2013 Hörspiel-Premiere 19.12.2014 :  RBB-Kulturradio
ameisen report
Live-Arbeit trifft Zukunftsvision Eine Koproduktion mit  Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, German Stage Service Marburg und  LOFFt Leipzig   Mai 2011  Künstlerhaus
chronik von fern
Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt & Ruhrfestspielhaus Recklinghausen August 2008
kopf oder zahl
von klimaelemente Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/M. & Pumpenhaus Münster September 2007
heute vor fünf
eine Performance mit 2 Darstellern und ca. 87 To-do-Listen Theater im Pumpenhaus Münster & Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt Juni 2006
leidenschaftlich: Hannah Arendt
Preisträger des Festival Theaterzwang 2006 Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt Mai 2006

textbasiert

Das Traumfresserchen
von Michael Ende Spielfassung von Barbara Noth und Heike Scharpff Rheinisches Landestheater Neuss November 2009
draussen tobt die dunkelziffer
von Kathrin Röggla German Stage Service Marburg Oktober 2006
Der Kick
von Andres Veiel & Gesine Schmidt Schauspiel Leipzig, Februar 2007
Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
von Michael Ende Theater Oberhausen Dezember 2007
Klasse der Besten
Preisträger des 21. Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW 2005   von Melanie Gieschen Bühnen der Stadt Münster September 2004
Prinzessinnendramen
Der Tod und das Mädchen I & II (Schneewittchen - Dornröschen) von Elfriede Jelinek Staatstheater Darmstadt Dezember 2003

Vita Heike Scharpff

Psychologiestudium. Mitgründung des freien Theaterhauses Waggonhalle Marburg. Ausbildung zur Theaterregisseurin an der Schule des 'Theater der Keller' Köln und am Staatstheater Darmstadt. 2002 Mitaufbau des Clubraums 'WC23' am Staatstheater Darmstadt. 2005 Mitgründung des Labels 'klimaelemente' mit Raman Zaya, Frankfurt/ Main, ab 2010 'Scharpff & Team', ab 2014 'KANALTHEATER'. Seit 2008 kulturpolitisches Engagement bei Landesverband freier Theater in Hessen LaPROF, 2013-2018 Mitglied im Vorstand des Bundesverbands freier darstellender Künste BFDK, Mitglied des LAFT Berlin & Pro Quote Bühne, 2010-2018 Projektleiterin der Stiftung TANZ -Transition Zentrum Deutschland.

Inszenierungen an folgenden Theatern: Staatstheater Darmstadt, TAT Frankfurt, Städtische Bühnen Münster, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, Pumpenhaus Münster, Schauspiel Leipzig, LOFT Leipzig, German Stage Service Marburg, Theater Oberhausen, Theater Rampe Stuttgart, Rheinisches Landestheater Neuss, Ballhaus Ost Berlin.

Festivaleinladungen: Kinder- & Jugendtheaterfestival NRW 2005, Festival Theaterzwang 2006, Theatersommer Greiz 2008, Hessische Theatertage Marburg 2008, Baden-Württembergische Theatertage 2009

 

(Foto: Ulrich Wessollek)

Coaching

Übergangsprozesse

Übergangsprozesse im beruflichen Leben sind herausfordernd. Sie bieten viele neue Chancen, bringen aber auch Ängste mit sich und Unsicherheiten. Wenn ein beruflicher Wechsel ansteht, wird das komplette System durchgeschüttelt und will wieder neu aufgestellt werden.

Künstler*innen stehen regelmässig vor sich verändernden Umgebungsfaktoren. In wiederkehrenden Zyklen ist es wichtig, neue Schwerpunkte zu setzen, sich neu zu fokussieren und aufzustellen.

Nachdem ich für die Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland über 900 professionelle Bühnen-Tänzer*innen bei ihrem Übergang in eine neue Berufstätigkeit nach der Tanzkarriere begleitet habe, möchte ich meine Erfahrungen auch an andere Künstler*innen und Freiheitsliebende (sind wir das nicht alle?!) weiter geben.

Mein Coaching ist umfassend. Ich halte es für wichtig, in die Entwicklung einer neuen beruflichen Aufstellung alte Träume, aufgeschobene Wünsche, aktuelle Bedürfnisse, Kompetenzen und Interessen mit einzubeziehen. Die emotionale Seite ist dabei ebenso ernst zu nehmen wie die rationale, die berufliche ebenso wie die private Seite. Nach und nach ergibt sich ein Bild, aus dem heraus sich die nächsten Schritte wie von selbst ergeben. Blockaden und Ängste lösen sich, der Mut Neues auszuprobieren wächst.

www.transition-coaching.net

Transition-Coaching
Der Begriff ‚Transition‘ wird in der Tanzszene schon seit Jahrzehnten für den Übergang von der aktiven Tanzkarriere in eine neue Berufstätigkeit genutzt. Dieser Übergang – typischerweise findet er zwischen dem 30. – 40. Lebensjahr statt – stellt eine große Herausforderung für Tanzschaffende dar. Lange Zeit als im Tanz singuläres Phänomen betrachtet, wird seit einigen Jahren immer deutlicher, dass viele Künstler*innen anderer Kunstsparten auch einen Übergang in dieser Lebensphase brauchen und suchen. Das Anfängerengagement endet, die Kunstförderung für „junge Künstler*innen“ läuft aus, über Jahre akzeptierte Arbeitsbedingungen mit teilweise mehreren Nebenjobs passen nicht mehr zum Selbstbild. Der Wunsch nach stabileren Arbeitsbedingungen wird stärker. Die starke Identifikation mit der Kunst verursacht z.T. schmerzhafte Anhaftung an die künstlerischen Tätigkeit, so dass eine Entscheidung machmal über Jahre hinausgezögert wird.

Als Coach mit langjähriger Erfahrung bei der Begleitung von Künstler*innen in Transition unterstütze ich gern auch Ihren/ Deinen Prozess des Übergangs zu einer neuen beruflichen Aufstellung. Dabei berücksichtige ich alle Aspekte Ihrer/ Deiner Persönlichkeit. Eine Neuaufstellung kann eine komplett neue berufliche Tätigkeit oder eine individuelle Form der Doppelkarriere (inklusive Kunstschaffen) bedeuten.

Dauer: Erfahrungsgemäß braucht ein solcher Prozess zwischen 3-8 Sitzungen (à 90 Minuten).
Ort: ein individueller Ort in Berlin (zur Zeit bin ich zugast bei Kolleg*innen) oder per Skype.
Kosten: Finanziell finden wir eine Lösung, die zu Ihren/ Deinen Möglichkeiten passt.

Autonomie statt Prekariat – mehrgleisige Karrieremodelle in den künstlerischen Berufen
Tagesworkshop für Alle, die ihre berufliche Existenz überprüfen, verbessern oder auch auf neue Beine stellen möchten

Mehrgleisige Karriereverläufe haben schon immer die Laufbahnen Kreativer geprägt. Und dennoch hält sich ein hartnäckiges Bewertungsmotto in den Köpfen und Herzen vieler Künstler und Nicht-Künstler, das überholt erscheint: „Ist ein Künstler talentiert, dann bringt er es auch zu Geld und Bekanntheit. Wer neben der Kunst etwas Anderes macht, hat versagt bzw. kann kein ‚richtiger‘ Künstler sein.“ Mit diesem Tunnelblick werden Scham- und Versagensgefühle bei Künstlern hervorgerufen, wenn sie das Gegenteil brauchen für den Aufbau ihrer Existenz.
In diesem Workshop wird die Aufmerksamkeit auf den vollen Entscheidungsraum gelenkt und damit die subjektive und objektive Abhängigkeit, unter der viele Künstler leiden, verringert. Eine berufliche Laufbahn als Künstler enthält viele Privilegien, die unter dem Druck der Existenzsicherung manchmal in Vergessenheit geraten. Wer sich darauf besinnt, begibt sich zurück auf für Kreative gewohntes Terrain: ein freies Feld, das unter Einsatz typischer Künstler-Kompetenzen wie Phantasie, Flexibilität, Kreativität, Eigeninitiative, Begeisterungsfähigkeit, Frustrationstoleranz, Disziplin und Ambiguitätstoleranz gestaltet werden kann. Und schafft damit das, worum es geht: mehr Raum für Kunst.
Setting und Inhalte
  • Kleine ausgewählte Gruppe (4-8 Personen)
  • Für alle Genres der Kreativbranche
  • Psychologisches und branchenspezifisches Hintergrundwissen
  • Vorstellung verschiedener Karrieremodelle
  • Entwicklung erster Schritte zur Umsetzung des persönlichen Zielmodells
  • Netzwerke nutzen
Leitung: Alina Gause (Dipl.-Psych. & Schauspielerin/ Sängerin) und Heike Scharpff (Dipl.-Psych. & Regisseurin)
Kosten: 190,- € (inklusive gesetzl. MwSt.)
Termine: auf Rückfrage
Ort: a.way  

Kontakt

Links

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Theater in Frankfurt am Main

Theater neben dem Turm

Theaterr in Marburg

Wiebke Dröge

CHOREOGRAPHIE + GROUP WORKS

Inna Wöllert

KARWATH+TODISKO

Lea Walloschke

Stage / Set / Costume / Production / Design  Art 

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